Großfeuerwerker

Es gibt viel zu lernen, der lange Weg zum Großfeuerwerker

Der Großfeuerwerker Schein – der lange Weg zum Pyrotechniker

Licht und Feuer – diese Faszination begeistert die Menschen seit Jahrhunderten. Warum also nicht in diesem Bereich seinen Lebensunterhalt verdienen?

Staatlich geprüfter Pyrotechniker – ein Begriff, der vielen Fachleuten oftmals wie Öl runter geht. Aber was muss man eigentlich alles auf sich nehmen, um letztendlich als Feuerwerker in den Genuss der begehrten Erlaubnis zu kommen?
Sie müssen jedenfalls 21 Jahre alt sein und benötigen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Dieses Dokument kann man mit dem polizeilichen Führungszeugnis verglichen werden. Mit anderen Worten, hier finden sich Vorstrafen oder laufende Verfahren, welche über die Teilnahme am Lehrgang entscheiden. In Diesem werden Ihnen die Theorie und das Sprengstoffrecht dargestellt. Ein Lehrgang dauert meist eine Woche. Wenn Sie alle Vorgaben erfüllt haben bieten sich Ihnen drei unterschiedliche Möglichkeiten welche innerhalb eines Kalenderjahres aufgenommen werden sollten:

– ein Praxisbetrieb, oder mehrere verschiedene Feuerwerker, die bereit sind, den Anwärter in der Praxis auszubilden, also als Helfer zu den Feuerwerken mitzunehmen
– eine Ausbildungsstätte, bei der man den Lehrgang zum Großfeuerwerker, sowie die Prüfung ablegen kann
– die Teilnahme an (derzeit) 26 Feuerwerken
Den Nachweis darüber benötigt die Ausbildungsstätte und dort bekommt man in der Regel auch ein Nachweisheft zum Eintrag der Ausbildungsfeuerwerke.

Folgende Punkte sollten im Heft vermerkt sein:

– Name des Teilnehmers
– Name der Firma
– Art und Anzahl der verwendeten Explosivstoffe
– Ort
– Zeitpunkt
– Anlass der Effekte

Gern geben wir Hilfestellung, beraten bei Fragen zu diesem Thema, oder vermitteln die notwendigen Kontakte. Es gibt leider auch schwarze Schafe in der Branche, welche aus Angst vor Konkurrenz nur widerwillig eine Bescheinigung ausstellen.

Wie alles im Leben hat natürlich auch der Weg zum Schein seinen Preis und auch über das DANACH sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen. Folgende Kosten kommen dann nämlich noch auf den frisch gebackenen Großmeister zu:

– ADR-Schein zum Gefahrguttransport der Feuerwerkskörper
– ADR-Fahrzeug
– Betriebshaftpflicht
– genehmigtes Gefahrgutlager
Und natürlich noch die allgemeinen Betriebskosten und Steuern.